Kulturveranstaltungen von Samstag, 7. bis Freitag, 13. MĂ€rz
Konzert
Samstag, 7. MĂ€rz, 18:00 Uhr
Stadttheater Greif, RainerstraĂe 2
Sinfonietta Wels: âMagische Momente â Filmmusik liveâ
Sinfonietta, das Streichorchester der Landesmusikschule Wels, bringt unter der Leitung von Martina Franke die groĂen Klangwelten des Kinos auf die BĂŒhne des Stadttheaters. Es wartet ein Programm mit Werken von John Williams, Hans Zimmer, Ennio Morricone und vielen weiteren. Unter den Musizierenden wie auch in den Reihen des Publikums werden Erinnerungen wach an die packenden Szenen und bewegenden Momente auf der groĂen Leinwand.
Eintritt: Frei
Karten: stadtwels.jetticket.net, Infopoint Greif, (RainerstraĂe 2), Restkarten an der Abendkassa
Infos: Landesmusikschule Wels, E-Mail ms-wels.post@ooe.gv.at oder Tel. +43 7242 441 85
Bildhinweis: Victoria Dinkhauser (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Schauspiel
Montag, 9. MĂ€rz, 19:30 Uhr
Stadttheater Greif, RainerstraĂe 2
Dominique Horwitz: âHerr Teufel Faustâ
Nach Johann Wolfgang von Goethe, Bearbeitung von Torsten Fischer
Die sagenumwobene Lebensgeschichte des Dr. Johann Faust. In jedem Jahrhundert, in dem der Stoff auf literarischem, darstellerischem, musikalischem und filmischem Wege interpretiert wurde, behielt er seine unbrechbare AktualitĂ€t. Die stĂ€ndige Getriebenheit der modernen Welt, die Beschleunigung, der Zwang der stĂ€ndigen Selbstoptimierung, mehr Achtsamkeit, mehr Klimaschutz, die Kirche in einer tiefen Krise. Die Figur des Faust wĂ€re im 21. Jahrhundert ebenso unglĂŒcklich wie zu seiner eigenen Zeit â eine Kritik an der âNichtentwicklungâ der Gesellschaft? Was Dominique Horwitz mit seiner Solo- Show in eineinhalb Stunden auf der BĂŒhne leistet, ist ganz groĂes Theater: âHerr Teufel Faustâ ist ein StĂŒck, das es auf allen Ebenen in sich hat, das durch Sprache verzaubert und durch das Spiel beeindruckt.
Eintritt: 50/41/39/34/27 Euro
Karten: stadtwels.jetticket.net, Infopoint Greif, (RainerstraĂe 2), Restkarten an der Abendkassa
Info: Stadt Wels, Dienststelle Kultur und Wissen, RainerstraĂe 2, Tel. +43 7242 235 7040 oder E-Mail vas@wels.gv.at oder Internet www.wels.at/kulturinwels
Bildhinweis: Dietrich Dettmann (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
34. Internationales Welser Figurentheaterfestival
Eintritt: Jeweils 14,80/8,90 Euro
Karten: stadtwels.jetticket.net, Infopoint Greif, (RainerstraĂe 2), Restkarten an der Abendkassa
Info: Stadt Wels, Dienststelle Kultur und Wissen, RainerstraĂe 2, Tel. +43 7242 235 7040 oder E-Mail vas@wels.gv.at oder Internet www.wels.at/kulturinwels oder www.figurentheater-wels.at
Donnerstag, 12. MĂ€rz, 19:30 Uhr
Stadttheater Greif, RainerstraĂe 2
Freaks & Fremde: âEisler â Lost in Hollywoodâ
Der Mensch und Komponist Hanns Eisler scheint rundum widersprĂŒchlich, gewitzt, kĂ€mpferisch und voller Sehnsucht. Leben und Werk sind geprĂ€gt von den kulturellen UmwĂ€lzungen seiner Zeit, von politischem Kampf, von Flucht und Exil und dem eigenen Anspruch, NĂŒtzliches zu schaffen. Und vom Ringen um eine Kunst, die Menschen zu erkennen und zu verĂ€ndern vermag. Freaks & Fremde erschaffen aus der Collage ausgewĂ€hlter Lieder und ĂŒberraschenden szenischen Elementen, animierten Video-Projektionen und exzellentem Puppenspiel das PortrĂ€t eines auĂergewöhnlichen Komponisten.
Bildhinweis: André Wirsig (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Donnerstag, 12. MĂ€rz, 19:30 Uhr
Minoriten, Minoritenplatz 4
Eva Mario Hasler: âEvas Apfelâ
Das StĂŒck beschĂ€ftigt sich mit der Vergeschlechtlichung von Mythen. Ausgehend von einem operesken SĂŒndenfall-Reenactment entsteht ein Spiel mit Geschlecht und der Bedeutung von Geschlecht.
Bildhinweis: Privat (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Freitag, 13. MĂ€rz, 15:00 Uhr
Minoriten, Minoritenplatz 4
Hochschule fĂŒr Schauspielkunst Ernst Busch: âAus dem Rucksack: Was sich regt, das lebtâ
Kann eine TĂŒr sich emotional öffnen? Ist ein Schlosstor manchmal neidisch auf eine Katzenklappe? FĂŒhlen sich TĂŒren manchmal ausgenutzt, ĂŒbergangen? Vor wem wollen sie sich vielleicht verschlieĂen? Und welche Welten verbergen sich dahinter? Die Studierenden des zweiten Studienjahrs der zeitgenössischen Puppenspielkunst der HfS Ernst Busch finden im Rahmen ihres Animationsunterrichts Zugang zu Verborgenem in scheinbar Bekanntem. Material und Objekte erwachen und erzĂ€hlen von Reibung, GlĂŒck und Leid in zehnminĂŒtigen SolostĂŒcke in den Minoriten und dem Stadtmuseum.
Bildhinweis: Privat (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Freitag, 13. MĂ€rz, 17:00 Uhr
Alter Schlachthof, DragonerstraĂe 22
Khwoshch: âDer Nussknackerâ
Ein GemĂŒseballett mit Knoblauch, Ingwer, Aubergine, sechs WalnĂŒssen â und einer Ratte. Zu der ikonischen Musik von Pjotr Iljitsch Tschaikowski erschaffen die KĂŒnstlerinnen eine Choreografie fĂŒr ein GemĂŒseballett, in der pflanzliche TĂ€nzerinnen die BĂŒhne betreten. Das StĂŒck untersucht traditionelle Theaterformen ebenso wie die vielfĂ€ltigen Möglichkeiten des Figurentheaters.
Bildhinweis: ARVG (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Freitag, 13. MĂ€rz, 18:00 Uhr
Programmkino, PollheimerstraĂe 17
EKA Estonian Academy of Arts: âNo Strings Attachedâ
Die Abteilung fuÌr Puppenanimation an der EKA Tallin stellt sich mit animierten Kurzfilmen von Studierenden und Professoren vor. Zu sehen sind auch Filme von âNukufilmsâ dem wichtigsten Puppenanimationsstudio in Tallinn. Nachbesprechung mit den AnimationskuÌnstlerinnen Anya Ru und Lyza Jarvis.
Bildhinweis: ARVG (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Freitag, 13. MĂ€rz, 18:00 Uhr
Medienkulturhaus, PollheimerstraĂe 17
Christine Zeides und Alexander Finger: âAktenzeichen 6 KS 4/05â
Aus dem Gewahrsamstrakt des Polizeireviers in der WolfgangstraĂe dringt schwarzer Qualm. In der Arrestzelle 5 liegt an diesem Tag Oury Jalloh. Beim Eintreffen der RettungskrĂ€fte kann nur noch der Tod des Asylbewerbers festgestellt werden. SpĂ€tere Untersuchungen werden KnochenbrĂŒche im Gesicht und an den Rippen offenlegen. Fremdeinwirkung ausgeschlossen. Auch das Feuer wird Oury Jalloh zugeschrieben. FĂŒr die deutsche Justiz ist der Fall klar: Es war Selbstmord. Oder doch nicht?
Bildhinweis: Privat (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Freitag, 13. MĂ€rz, 20:30 Uhr
Minoriten, Minoritenplatz 4
Lambe-Lambe: âAbend der kleinen Kostbarkeitenâ
Theaterminiaturen mit Puppen und Objekten fuÌr ein bis zwei Zuschauerinnen laden zum Flanieren und Staunen ein. Zwischendurch waren StĂ€rkungen am Miniaturbuffet, Kleinigkeiten zum Trinken und eine gemuÌtlicher AtmosphĂ€re zum Austausch uÌber die gesehenen, gehörten und erlebten SchĂ€tze.
Bildhinweis: ARVG (bei Nennung Abdruck honorarfrei).