Welser Silvester mit MaĂ und Ziel
Das traditionelle Verkaufsverbot von Silvesterkrachern und -raketen auf öffentlichem Gut und die zu Halloween gesetzten SicherheitsmaĂnahmen haben sich bewĂ€hrt. Die Blaulichtorganisationen und die Wohnungsgenossenschaften werden in diesem Sinne auch zu Silvester zusammenarbeiten.
Feuerwerkskörper der Kategorie F1 â die eine sehr geringe Gefahr darstellen und einen vernachlĂ€ssigbaren LĂ€rmpegel besitzen â können ab dem zwölften Lebensjahr erworben werden, jene der Kategorie F2 ab dem 16. Lebensjahr. Aber Vorsicht: Deren Verwendung ist im Ortsgebiet grundsĂ€tzlich verboten! Insbesondere gilt das Verbot im Bereich von Kirchen, KrankenhĂ€usern, Altersheimen, Tierheimen und TiergĂ€rten, Altstoffsammelinseln etc. Es ist auch verboten, Feuerwerkskörper im Nahbereich von leicht entzĂŒndlichen Quellen und Tankstellen abzuschieĂen.
Bei unsachgemĂ€Ăer Nutzung und illegalem Besitz von Feuerwerkskörpern werden diese von der Polizei abgenommen und von der Behörde fĂŒr verfallen erklĂ€rt. Zudem drohen weitere Konsequenzen: Eine Anzeige kann Verwaltungsstrafen bis zu 3.600 Euro oder sogar Freiheitsstrafen bis zu drei Wochen nach sich ziehen. Ebenso rĂ€t die Polizei dringend davon ab, Feuerwerkskörper in anderen LĂ€ndern zu erwerben. Diese sind zumeist mangels QualitĂ€tskontrollen nicht mit dem â in Ăsterreich erforderlichen â CE-Zeichen gekennzeichnet und bergen eine groĂe Verletzungsgefahr!
Bereits erwĂ€hnt wurde das Verbot des AbschieĂens von Pyrotechnik im Nahbereich von Tierheim Arche Wels und Tiergarten zum Wohl der dort untergebrachten zumeist lĂ€rmempfindlichen Bewohner. Weiters empfiehlt es sich, die Belastung fĂŒr die Umwelt durch LĂ€rm, Feinstaub und Abfall zu Silvester gemeinsam zu reduzieren und generell auf das Feuerwerk zu verzichten.
Sicherheitsreferent VizebĂŒrgermeister Gerhard KroiĂ: âFeiern zu Silvester ist natĂŒrlich erlaubt â aber bitte mit Vorsicht und Verantwortung. Der unsachgemĂ€Ăe Gebrauch von Feuerwerkskörpern, mutwillige Zerstörungen oder gar das Abfeuern von Böllern sind völlig inakzeptabel. RĂŒcksicht auf Mitmenschen, Tiere und Eigentum sollte auch in der Silvesternacht selbstverstĂ€ndlich sein!â
Stadtrat Thomas Rammerstorfer (Umwelt- und Klimaschutz): âBei aller Ausgelassenheit: Bitte nehmen sie RĂŒcksicht. Was fĂŒr den einen eine fröhliche Knallerei ist, bedeutet fĂŒr unsere Tier im Heim, im Tiergarten und natĂŒrlich in der Natur einen oft dramatischen Stress.â