Welser Styrol-Schadensfläche erneut zurückgegangen
Das Hauptaugenmerk bei den durch die Fachfirma Intergeo Umwelttechnologie und Abfallwirtschaft GmbH durchgeführten Maßnahmen liegt deshalb derzeit beim Schadenszentrum im Bereich Schloßstraße. Dort sind nun insgesamt elf Sanierungsbrunnen im Vollbetrieb. Insgesamt leisten nunmehr 25 Sanierungsbrunnen ihre Arbeit. Die Ausbreitungsfläche hat sich gegenüber der maximalen Ausdehnung mittlerweile um rund 60 Prozent reduziert.
Entlang der Uhlandstraße und östlich davon sind weiterhin analytisch keine Schadstoffbeeinträchtigungen nachzuweisen. Darüber hinaus sind alle im Bereich der Stadtgrenze zu Marchtrenk untersuchten Brunnen schadstofffrei. Eine weitere Ausbreitung der Schadstofffahne nach Osten konnte durch die Sperrbrunnenreihen verhindert werden.
Um eine umfassende Information der Bevölkerung zu gewährleisten, wurde auf der Webseite der Stadt Wels ein eigener Bereich eingerichtet: Unter www.wels.gv.at/styrolunfall veröffentlicht die Stadt alle aktualisierten Lagebilder. Weiters sind dort die wichtigsten Fragen und Antworten zum Thema Styrol, ein zeitlicher Ablauf seit dem Unglück sowie die Ansprechpartner für Betroffene zu finden. Telefonische Anfragen können – während der üblichen Servicezeiten – über das „Bürgertelefon“ unter +43 7242 235 3007 an das Büro des Bürgermeisters gerichtet werden.