Welser KI-Projekte aus millionenschwerem EU-Topf gefördert
Oberösterreichs zweitgröĂte Stadt befindet sich hier in prominenter Gesellschaft: Denn im Rahmen von EUNOMIA.AI beschafft ein Konsortium aus 34 Organisationen aus 13 EU-Mitgliedsstaaten plus Norwegen fĂŒr 25 öffentliche Verwaltungen â darunter eben auch Wels â verschiedenste KI-Lösungen. Diese gliedern sich in folgende Herausforderungen:
- BĂŒrgerservice: Digitale Assistenten helfen Menschen dabei, Formulare richtig auszufĂŒllen oder Informationen schneller zu finden.
- Gesetzestexte verstehen: KI hilft öffentlichen Bediensteten bei der Interpretation und der Analyse von juristischen Sachverhalten.
- Virtueller Support: Intelligente Chat-Systeme unterstĂŒtzen Mitarbeiter bei Routineaufgaben.
- Automatisierung: KI sortiert und beschlagwortet Dokumente und spart so Arbeitszeit ein.
Kernziele des Projektes sind die StĂ€rkung der technologischen SouverĂ€nitĂ€t Europas durch gebĂŒndelte Beschaffung des öffentlichen Sektors sowie die Feinabstimmung der KI-Werkzeuge auf die BedĂŒrfnisse öffentlicher Verwaltungen.
Das Projekt EUNOMIA.AI befindet sich in letzten Abstimmungen mit der EU-Kommission und soll nach derzeitigem Stand ein Gesamtvolumen von rund 14 Mio. Euro und bei einer 50-prozentigen Förderquote Fördergelder von rund 7 Mio. Euro umfassen.
BĂŒrgermeister Dr. Andreas Rabl: âKI in der öffentlichen Verwaltung wird fĂŒr die BĂŒrger und fĂŒr die Mitarbeiter nach und nach vieles erleichtern. Es freut mich, dass wir von der EU ĂŒber das Projekt EUNOMIA.AI nun eine offizielle Förderzusage erhalten haben.â
Das Projekt wird mit Hilfe von Mitteln der EU umgesetzt.