Kulturveranstaltungen von Samstag, 26. September bis Freitag, 2. Oktober
Schauspiel
Donnerstag, 1. Oktober, 19:00 Uhr (Infoveranstaltung)
Landesmusikschule Saal Concertino, Maria-Theresia-StraĂe 33
Freitag, 2. Oktober, 19:30 Uhr (AuffĂŒhrung)
Stadttheater Greif, RainerstraĂe 2
Thomas Perle: âKarpatenfleckenâ
Mitwirkende: Judith Hofmann, Isabel Schosnig, Julia Windischbauer
In einem âWurzelortâ in den Karpaten treffen aufeinander: Tochter, Mutter, GroĂmutter. Drei brillante Schauspielerinnen suchen in unterschiedlichen Sprachen und Dialekten VerstĂ€ndigung â auch Zipserisch, Hackbrett und Chorgesang gehört zu ihren Ausdrucksmöglichkeiten. In dem mehrfach ausgezeichneten StĂŒck (Retzhofer Dramapreis 2019, Wiener Theaterpreis Nestroy 2023) sind deutsch-österreichisch-ungarisch-rumĂ€nische Biographien und Schicksale eingelassen in die politischen Verschiebungen und Gewaltgeschichten der Jahrhunderte. Mit seinen knapp-prĂ€zisen Dialogen entfaltet Thomas Perle einen groĂen historischen Bogen, von der âteitschenâ Einwanderung in die Region wĂ€hrend des 18. Jahrhunderts ĂŒber den Nationalsozialismus, den Sturz Nicolae CeauÈescus und die Sehnsucht nach einem anderen Leben im Westen. Und auch Berg und Wald kommen zu Wort. Begleitend lĂ€dt der Verein der SiebenbĂŒrger Sachsen am Tag vor der AuffĂŒhrung zu einer Hintergrund-Infoveranstaltung ĂŒber die Zipser und die Waldarbeiter aus dem Salzkammergut in die Landesmusikschule.
Eintritt: 50/41/39/34/27 Euro
Karten: stadtwels.jetticket.net, Infopoint Greif (RainerstraĂe 2), Restkarten an der Abendkassa
Info: Stadt Wels, Dienststelle Kultur und Wissen, RainerstraĂe 2, Tel. +43 7242 235 7040 oder E-Mail vas@wels.gv.at oder Internet www.wels.at/kulturinwels
Bildhinweis: Jasmin Schuller (bei Nennung Abdruck honorarfrei).
Vernissage
Donnerstag, 1. Oktober, 19:30 Uhr
Galerie der Stadt Wels, Minoritenplatz 4
Sebastian Gollub: âVom Sehen zum Hörenâ
Sebastian Gollub (*1971) beschreibt in seiner Malerei das, was ist. Aus der stummen Eindeutigkeit des Seins spricht in jedem seiner GemĂ€lde die Erscheinung des Werkes in punktgenauer Ăbereinstimmung zu dem jeweils UrsprĂŒnglichen. Diese Malerei zeigt im Ă€uĂerlich Sichtbaren die PrĂ€zision dieses Unausgesprochenen, die erlebt werden kann, wenn in der Betrachtung der Bilder der Eindruck entsteht, das Gesehene innerlich schon gehört zu haben. Aphoristische PrĂ€gungen zu genau dem, was in seinen Bildern âzu hörenâ ist, sind im befreundeten KĂŒnstlerkreis des Malers entstanden und fanden bis ins inhaltliche Hinein die Zustimmung des Malers. Sie sind in der Ausstellung direkt neben jedem GemĂ€lde vorzufinden und können als Werkzeug verwendet werden.
Eintritt: Frei
Infos: E-Mail galerie@wels.gv.at oder Tel. +43 660 915 80 79
Bildhinweis: Privat (bei Nennung Abdruck honorarfrei).